Susanne Edelmann | Coaching | Therapie

Scheidung/Trennung

Die Ursachen im Detail

Untreue

Untreue muss nicht zwangsläufig das Ende der Beziehung bedeuten, wenn Sie es schaffen, diese Krise gemeinsam erfolgreich zu bearbeiten, hat ihre Beziehung gute Chancen auf neuen Fundamenten wieder aufgebaut zu werden.

Als erstes möchte ich die Gefühle ansprechen, die Sie im Moment wahrscheinlich durchleben. Diese heftigen Gefühle sind in Ihrer derzeitigen Situation durchaus normal, und wahrscheinlich ist es für Sie nicht vorstellbar, dass diese Gefühle wieder schwächer werden und Sie zu einem normalen Leben zurückkehren werden.

Ihre Gefühle werden wahrscheinlich sein:

Das ist natürlich keine vollständige Auflistung von auftretenden Gefühlen. Ich will Ihnen ein Verständnis vermitteln, welcher „Gefühlsmix“ in solch einer Situation auftreten kann. Sie sollen nachvollziehen können, dass es Zeiten gibt, in denen Sie verschiedenen Gefühlen ausgeliefert sein können: In der einen Sekunde deprimiert, dann wieder voller Zorn und schließlich dabei wieder alles zu verleugnen. Bevor Ihnen diese Situation über den Kopf wächst, zögern Sie nicht, sich professionelle Hilfe zu holen. Sie müssen nicht mit allem allein fertig werden!

Kontaktieren Sie mich!

Langeweile

Die meisten Menschen in unserem Kulturkreis leben ein Leben ohne wirkliche existentielle Bedrohung. Unser Leben bietet bei näherem Hinsehen jede Menge Komfort, und genau genommen, mehr als wir brauchen, um zu überleben. Ein Tag gleicht dem anderen, wir kennen die Gewohnheiten unseres Partners, seine Garderobe etc. Da kann es leicht passieren, dass wir uns langweilen.

Halten Sie einen kurzen Moment inne: Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur noch wenige Tage zu leben. Ein gewöhnliches Abendessen im Kreise Ihrer Familie wäre plötzlich nicht mehr langweilig.

Wie wir Dinge erleben, hängt entscheidend von der Perspektive – unserem Blickwinkel ab. Anstatt immer nur diejenigen Eigenschaften Ihres/r PartnerIn zu bemerken, die Sie mühevoll finden, werfen Sie einen gründlichen Blick auf die Vorzüge – verändern Sie den Blickwinkel, die Perspektive. Was war es ursprünglich, was Sie an Ihrem/r PartnerIn geschätzt haben?

Wie wäre es schließlich, wenn Sie beschließen, etwas Unvorhergesehenes zu tun, etwas was ganz außerhalb Ihrer täglichen Routine liegt. Bedenken Sie – Ihrem Partner könnte es mit Ihnen ebenso ergehen.

Missbrauch in der Partnerschaft

Es ist mir ein Bedürfnis, hier allem voran, ein paar deutliche Worte zu formulieren:

In den meisten Fällen, hier spreche ich die Frauen an, sind die Betroffenen von Ihren Partnern sowohl finanziell wie auch gefühlsmäßig abhängig. Genau diesen Umstand benützen die missbrauchenden Partner, um die Frau in der Partnerschaft/Ehe festzuhalten.

Wenn es auch so aussieht, als gäbe es hier keinen Ausweg – es gibt ihn!

Sollten Sie sich in genau solch einer Beziehung befinden, kontaktieren Sie eine der unten angeführten Hilfsstellen. Ersuchen Sie um Hilfe!

Finanzielle Probleme

Finanzielle Probleme sind neben Problemen in der Sexualität die häufigsten Ursachen für Beziehungskrisen. Die Gründung einer gemeinsamen Existenz erfordert zu Beginn hohe Investitionen. Nicht selten erliegen Paare der Versuchung, zu hohe Kreditsummen aufzunehmen, um sich ihre Träume von Haus, Auto etc. zu erfüllen. Banken erteilen leicht Kredite und helfen ihrerseits mit, „Träume“ wahr werden zu lassen. Das böse Erwachen folgt nicht selten bald danach, wenn Paare aufgrund unvorhergesehener Ereignisse (z.B. Kündigung des Arbeitsplatzes eines der beiden) plötzlich nicht mehr wissen, wie sie ihre Schulden zurückzahlen sollen. Das kann eine Beziehung sehr belasten.

Widerstehen Sie der Versuchung, einander gegenseitig die Schuld zuzuschieben, setzen Sie sich zusammen und nehmen Sie Ihr Problem gemeinsam in Angriff!

Behalten Sie einen klaren Kopf, hier geht es um Zahlen, nicht um persönliche Unzulänglichkeiten.

Nehmen Sie Papier und Stift zur Hand und verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Einnahmen – Ausgabensituation. Erstellen Sie eine Liste über alle Einkünfte eines Monates, wenn beide verdienen, bilden Sie die Summe Ihres gemeinsamen Einkommens, das Ihnen pro Monat zur Verfügung steht.

Machen Sie das selbe mit allen Ausgaben inklusive Krediten, Versicherungen etc., die pro Monat anfallen. Stellen Sie nun beide Beträge einander gegenüber.

  1. Ihre Ausgaben übersteigen Ihre Einkünfte – hier wird es nötig, einen scharfen Blick auf Ihre Lebensgewohnheiten zu werfen. Es kann sein, dass ein außerordentliches Ereignis (Extrakredit wegen Unfall, Krankheit etc.) Sie letztlich in diese finanzielle Situation gebracht hat. Tatsache ist jedenfalls, dass, was immer die Gründe dafür waren, Sie jetzt einen Weg aus dieser Situation suchen müssen, auch wenn das bedeutet, dass Sie auf ein neues Auto, einen Urlaub, Restaurantbesuche etc. für eine gewisse Zeit verzichten müssen. Das klingt nicht verlockend, aber es gibt immer Wege, Ausgaben zu reduzieren – und das ist, was Sie sofort tun sollten!

  2. Ihre Ausgaben sind geringer als Ihr Einkommen – in diesem Fall sind Sie in einer besseren Ausgangssituation. Zunächst sollten Sie etwas Geldreserve auf die Seite schaffen, um nicht bei unvorhergesehenen Zwischenfällen (wie z.B. Autoreparatur etc.) wieder gezwungen zu sein, neuerlich Geld zu leihen. Als nächsten Schritt sollten Sie alles, was an Geld monatlich übrig bleiben kann, zusätzlich in die Rückzahlung Ihrer laufenden Kreditraten investieren. Starten Sie mit jenem Kredit, der die höchste Rückzahlungsrate erfordert. Bleiben Sie konsequent und zahlen Sie, so viel Sie können dorthin ein, bis dieser Kredit abgezahlt ist.

    Danach nehmen Sie jenen Extrabetrag und die Monatsraten des abgezahlten Kredites zusammen und investieren diese Summe zusätzlich in die Rückzahlung Ihres nächsten Kredites. Wenn Sie das schaffen, werden Sie erstaunt sein, wie schnell diese Kreditschulden sich verkleinern werden. Verfolgen Sie diese Strategie konsequent, werden Sie rasch nennenswerte Fortschritte in der Verringerung Ihrer Schulden erzielen.

Das hier Gesagte klingt wahrscheinlich leichter gesagt, als getan, dennoch ist es ein brauchbares Konzept, Ihre Situation erfolgreich in den Griff zu bekommen.

Welche Schritte Sie letztlich auch unternehmen, tun Sie das in jedem Fall gemeinsam! Wenn Sie den Eindruck haben, dass diese Probleme zu schwer zu lösen sind, bedenken Sie, wie schwierig eine Lösung erst wäre, wenn Sie sich trennen.

Unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse und Erwartungen

Es ist nur natürlich, dass in einer langjährigen Partnerschaft die anfängliche Aufregung über das Neue abklingt. Der Versuch mit einem/r neuen PartnerIn dieses prickelnde Gefühl wieder zu erleben und zu meinen, dieses Mal das bleibende Glück gefunden zu haben, würde schließlich wieder dort enden, wo Sie mit Ihrem/r PartnerIn eben jetzt angelangt sind. Lassen Sie es nicht so weit kommen, deshalb Ihre Beziehung zu beenden.

Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse in der Sexualität. Dazu kommt, dass Männer und Frauen darin ihrerseits sehr verschieden sind. Außerdem ist es bekannt, dass sich sexuelle Bedürfnisse bei ein und demselben Menschen im Laufe der Jahre auch stark verändern können (z.B. bei Frauen während der Wechseljahre). So ist es unbedingt nötig, von Anfang an mit dem/r PartnerIn über diese ganz persönlichen Details im Empfinden zu reden und, wenn nötig, ihrem Partner auch zu zeigen, was für Sie angenehm ist. Leider geschieht das nicht in ausreichendem Maße aufgrund von Hemmungen und daraus resultierender Scham. Ihr/e PartnerIn kann nicht erraten, wovon Sie träumen – sprechen Sie miteinander darüber!

Illegale Aktivitäten

Sollte ihr/e PartnerIn in illegale Geschäfte verstrickt sein, ist es Zeit für Sie sich zu distanzieren. Eine Ehe/Partnerschaft ist dazu angetan, das gemeinsame Leben zu bereichern! Wenn ihr/e PartnerIn sich im Leben auf der illegalen Seite bewegt, wird früher oder später die Rechnung zu zahlen sein. Abgesehen davon ist er/sie beispielgebend für Ihre Kinder.

Schwerer Drogen / Alkoholmissbrauch

Wenn Sie mit einem/r PartnerIn leben, der/die massiv von Drogen oder Alkohol abhängig ist, werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in der Lage sein, dieses Problem allein in den Griff zu bekommen. Ich formuliere das vorsichtig, weil es ein sehr umfassendes und weitreichendes Problem ist. Dennoch sollten Sie, wenn Sie in dieser Situation sind, einen sehr scharfen und gründlichen Blick darauf werfen, ehe Sie weitere Schritte für Ihre Zukunft planen.

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